Pelziges zum Kaffee: Kanadische Beavertails

Wenn Du Ottawa kennst, kennst Du Beavertails

Wenn der Ottawa Kanal im Winter zufriert, findet ein Großteil des Alltags der kanadischen Hauptstadt dort statt. Immerhin kann man essentiell wichtige Aspekte des kanadischen Lebens dort gleichzeitig ausleben: Schlittschuh laufen und Beavertails an den kleinen Holzbuden essen.

Der traditionelle Beavertail (Queues de Castor auf Französisch) wird mit Zimt und Zucker gegessen, aber es gibt sicher hunderte Arten, um die ovale Köstlichkeit zu essen.

Sehr lecker auch mit Schoko-Sauce, Erdnussbutter und M&Ms…

Die deftigen Varianten erinnern etwas an ungarisches Langós, schmecken aber weniger fettig.

Mitten in Ottawa liegt zwischen der US-amerikanischen Botschaft, der National Gallery of Art und dem Rideau Centre der historische ByWard Market. Direkt am Kopfende der Markthalle bekommst Du die berühmten Beavertails das ganze Jahr über. Wenn Dir die Reise zu weit ist oder Du gerade Fernweh hast, probier doch mal dieses Rezept. Das Rezept orientiert sich vage an Not quite Nigella.

Zubereitungszeit: knapp 70 Minuten

Zutaten

50 ml lauwarmes Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

100 ml warme Milch

50-60g brauner Zucker

1/2 Teelöffel Salz

1 Ei

2 Esslöffel Kokosöl

320g Mehl

Öl (zum Frittieren)

Topping nach Wahl

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel die Hefe mit warmem Wasser vermischen. 3 Minuten stehen lassen. Zucker, Milch, Eier, Salz und geschmolzenes Kokosöl in die Schüssel geben und vermengen.

Das Mehl dazu geben. Etwa 5 Minuten mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Den fertigen Teig in eine gefettete Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 45 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in acht bis zehn gleich große Kugeln Rollen und 10 Minuten lang unter einem Geschirrtuch ruhen lassen.

Eine Kugel nach der anderen zu einem Oval (dem Bieberschwanz) ziehen (etwa 1 cm dick) und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen. Das Öl (etwa 2 cm hoch) in einer Fritteuse oder einem großen, hohen Topf erhitzen.

Die Ovale paarweise langsam in das heiße Öl geben. Etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite oder beidseitig goldbraun frittieren.

Mit einer Zange aus dem heißen Öl nehmen und für einen Moment auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Leicht abtupfen, dann die Biberschwänze beispielsweise mit Zitronensaft beträufeln und mit Zimt und Zucker bestreuen. Alternativ schmecken auch Schokocreme, Erdnussbutter oder Apfelmus.

Enjoy!

Und wenn Du noch mehr Kanadisches auf den Tisch bringen willst, hast Du Glück: Außer mir servieren im Rahmen der kulinarischen Weltreise folgende Blogger Köstlichkeiten aus meiner zweiten Heimat:

Anastasia von Papilio Maackii: Blueberry Grunt – Kanadisches Dessert
Backmaedchen 1967: Nanaimo Bars-kanadische Schokoschnitten
Brittas Kochbuch: Knusprige Schweinerippchen mit Ahornsirup
Christian von SavoryLens: Blueberry Grunt – Dessert aus Nova Scotia
Conny von Mein wunderbares Chaos: No bake Himbeer Nanaimo Bars
Gourmandise: Kanadische Ahornsiruplimonade
Gourmandise: Knusprige Schweinerippchen mit Hash Browns und Salat
Küchenlatein mit Poutine
Küchenlatein mit Kanadische Erbsensuppe – Habitant Pea Soup
Küchenmomente mit Moose Farts
Michelle von The Road Most Traveled: Nanaimo Bars
Petra von Chili und Ciabatta: Geschmorter Ancho-Rehbraten mit Bacon und cremigem Kartoffelpüree mit Frühlingszwiebeln
Petra von Chili und Ciabatta: Toutons und traditionelles Weißbrot aus Neufundland
Ronald von Fränkische Tapas: Saibling grillen wie die Indianer
Ronald von Fränkische Tapas: Piroggen aus Manitoba
Simone von zimtkringel: Butter Tart Pinwheels
Simone von zimtkringel: Maple Fennel Bacon auf Salat
Susanne von magentratzerl: Wirdreis-Chowder
Sylvia von Brotwein: No Knead Bread als Topfbrot – Brot ohne kneten
Tanja von LIEBE&KOCHEN: Kanadische Butter Tartes

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3 Gedanken zu “Pelziges zum Kaffee: Kanadische Beavertails

  1. Pingback: Kanadische Erbsensuppe - Habitant Pea Soup - kuechenlatein.com

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