Lussekatter zum Lichterfest

Am 13. Dezember feiern die Schweden den Lucia-Tag. Mit Kerzenlicht und Gesang bringen sie Licht in die dunkle Jahreszeit. Neben Glögg und Pfefferkuchen dürfen auch Lussekatter nicht fehlen, ein Hefegebäck mit Safran. Mein Rezept orientiert sich am Buch „Fika“ von Anna Brones und Johanna Kindvall.

Das brauchst Du

  • 1/2 TL Safranfäden
  • ein paar Tropfen Whiskey
  • 170 g Butter
  • 480 ml Milch (490 g)
  • ein Tütchen Trockenhefe (9 g)
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • 920 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 20 g getrocknete Johannisbeeren

So geht’s

Die Safranfäden in einer kleinen Tasse mit einem Löffel leicht zerdrücken. Ein paar Tröpfchen Whiskey dazu geben, mischen und zur Seite stellen. Nun die Butter schmelzen und die Milch dazu geben. Ich habe es mir leicht gemacht und beides zusammen in den Thermomix gegeben. Dort für bei 45°C auf Stufe 0.5 für 3 1/2 Minuten schmelzen und verrühren. Die Trockenhefe mit 3 EL der Butter-Milch-Mischung in einer kleinen Tasse verrühren und für ein paar Minuten zur Seite stellen, bis sich an der Oberfläche Bläschen bilden.

In einer großen Schüssel ein Ei verquirlen, dann den braunen Zucker, das Salz und die Safran-Mischung dazugeben. Damit Du soviel wie möglich von der Safran-Mischung hast, kannst Du mit einem Schluck der Butter-Milch-Mischung die letzten Reste aus dem Gefäß spülen. Alles gut miteinander verrühren.

Nun das Mehl hinzugeben und auf Knetstufe im Thermomix oder mit einem Handrührgerät mit Knethaken gut vermischen.  Dann den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer Kugel formen. Für 3 bis 5 Minuten mit den Händen gut durchkneten bis der Teig schön glatt und elastisch. Er sollte sich ein bisschen feucht aber nicht allzu klebrig anfühlen. Wenn er arg klebt, gib noch minimal etwas Mehl hinzu. Die Teigkugel wieder in die Schüssel geben und mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken. Nun etwa eine Stunde lang gehen lassen.

Unten rechts ein „julkuse“, ein Weihnachtspferd.

Den Teig nach Lust und Laune formen, ich habe mich für das traditionelle „S“ entschieden, das „julgalt“ oder Weihnachtsschwein. Die geformten Teigstücke auf ein Backblech legen, dabei etwa 4 cm Abstand dazwischen lassen (also anders als bei mir) und für eine weitere halbe Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Die Lussekatter mit getrockneten Johannisbeeren oder Hagelzucker dekorieren. Du kannst sie auch mit etwas Ei einstreichen, damit sie glänzen, ich mache das jedoch nicht.

Für etwa 10 Minuten backen und unter einem Geschirrtuch abkühlen lassen. Die Lussekatter lassen sich gut einfrieren, wenn Du sie nicht sofort isst. Sonst trocknen sie recht fix aus. Sie sind nicht ganz so schön geworden wir in Film, Funk und Fernsehen – aber sie sind herrlich fluffig und lecker.

Glad Lucia!

Ein Gedanke zu “Lussekatter zum Lichterfest

  1. Pingback: Schwedischer Rhabarber-Kuchen | Coffee to stay

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