Coffee on the Road: Wie ich das Pendeln optimierte

Warum in die Ferne schweifen?

Seit einigen Monaten bin ich wieder Fernpendlerin – laut wissenschaftlicher Definition bedeutet das, ich lege mehr als 25 Kilometer pro Strecke zurück. Stimmt, bei mir sind es 83 Kilometer.

Canva - Gray Car Die-cast Model

Ich gehe zwar nicht direkt über Los, aber an manchen Morgen gleicht der Verkehr auch einem Glücksspiel.

Ich pendle aus vier Gründen:

  1. Ich liebe meinen Job und bin seit mehr als acht Jahren im gleichen Unternehmen tätig
  2. Ich liebe meinen Verlobten
  3. Er und sein Hund können vertraglich bedingt (noch) nicht umziehen
  4. Selbst wenn sie in Richtung meiner Arbeit umziehen könnten, würde mein Verlobter morgens und abends mit dem Stau pendeln, ich fahre gegen den Stau
Canva - Woman Standing Beside Red Train

In Berlin war ich immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Zuletzt war ich vor zehn Jahren Fernpendlerin. Damals waren es nur 30 Kilometer pro Strecke und ich fuhr immer mit der Bahn – denn in Berlin hatte (und brauchte) ich kein Auto. Nun bin ich in der komfortablen Lage, dass ich wahlweise Auto oder Bahn fahren kann. Mit dem Auto fahre ich von Tür zu Tür etwa 70 Minuten, mit der Bahn sind es knapp 120 Minuten. Ich bin in der glücklichen Lage, selten im Stau zu stehen, habe dafür aber ab und an ein Parkplatzproblem. Das hängt leider nur indirekt mit dem Pendeln zusammen, das Problem gab es auch vorher. Wenn ich Bahn fahre, steige ich einmal kurz vor Ankunft um – leider sind es immer RE oder RB, keine IC oder ICE, deren Komfort ich sehr schätze – und laufe dann noch etliche Meter.

Canva - Photo Of Person Driving

Während der Fahrt mein bester Freund: Das Handy. Ich höre gerne Hörbücher und Podcasts oder telefoniere.

Straße oder Schiene? Die Vor- und Nachteile

Mein Transportmittel der Wahl suche ich mir nach aktueller Arbeitslage und privaten Verpflichtungen aus. Heißt: Steht nach der Arbeit noch ein Termin an, besuche ich einen Kurs oder treffe ich eine Freundin zum Kaffee, wird es das Auto. Hier höre ich Hörbücher und Podcasts oder Reportagen im Radio, kann ewig mit meiner besten Freundin telefonieren oder Termine bei Frisör und Co machen. Ich bin unabhängig, schnell(er) und habe Privatsphäre. Und gerade bei der Hochzeitsplanung begleitet mich der Bridechilla Podcast morgens und abends. Aleisha ist großartig und ich kann sie nur empfehlen! Allerdings schlauchen zwei Stunden Fahrt pro Tag auch.

Habe ich viel zu lesen oder zu schreiben, bin aber nach Feierabend nicht fest eingebunden, wird es die Bahn. Zum Glück ist mein Arbeitgeber flexibel, was mobiles Arbeiten und Homeoffice angeht, das macht mein (und unser Privat-)Leben deutlich leichter.

Was bei beiden Varianten nicht fehlen darf: Kaffee. Ich habe immer meinen Kaffee-Thermosbecher und eine Flasche Wasser dabei, meist auch ein Buch in der Tasche. Man weiß nie vorher, wann Stau ist, der Tunnel gesperrt ist oder man auf den Zug warten muss.

Canva - Brown Leather Bag with Notebook and Cellphone

Was unterwegs nicht fehlen darf, zeige ich Dir in Kürze in einem weiteren Post.

Wie machst Du das? Läufst Du? Fährst Du Rad oder Auto, Bus oder Bahn? Was darf nicht fehlen, damit Du den Arbeitstag mit guter Laune beginnst?

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Coffee on the Road: Wie ich das Pendeln optimierte

  1. Ich bin auch Fernpendlerin. Bin mit dem Zug unterwegs, weil ich 1. so viel Autofahren nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann 2. es mich einfach nervt und 3. Bahnfahren entspannter ist. Dauert aber auch doppelt so lang und ist sauteuer 😑 Aber man kommt durch viele Bücher und Podcasts. 😃 Gelegentlich arbeite ich auch, um nicht so lange im Büro bleiben zu müssen oder erst später loszufahren.

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    • Das Gewissen kommt noch dazu. Aber ich kann nicht täglich vier Stunden im Zug sitzen und es ist wirklich zu teuer. Ich habe Hoffnung, dass die diversen angekündigten Verbesserungen der Bahnverbindungen wirklich in den nächsten Jahren kommen, dann wären die Fahrten kürzer und die Bahn würde nicht mehr an jeder Milchkanne halten. Bis dahin fahre ich zumindest zu einem unserer anderen Standorte im Schnitt einmal wöchentlich mit der Bahn. Denn das ist ein ICE, ich bin schneller als mit dem Auto und habe WLAN.

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  2. Pingback: Rezension: Evidence of the Affair | Coffee to stay

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