Let’s talk about books: Blogparade

Lesefutter!

Blogparaden mag ich, weil man so immer wieder neues Lesefutter entdecken kann. Booknerds by Kerstin veranstaltet nun ihre erste Blogparade zum Thema Bücher – und da mache ich total gerne mit. Sie stellt zehn Fragen und ich lade Euch zur Beantwortung in meine kleine Privatbibliothek ein.

privatbibliothek

Das ist zwar eine Privatbibliothek, leider jedoch nicht meine…

All time favourites – Bücher, die ihr immer wieder lesen könntet

Vielleicht ungewöhnlich, aber ich habe schon als Schülerin „Kabale und Liebe“ geliebt. „Die Limonade ist matt wie Deine Seele – versuche!“ Herrlich.

Außerdem lese ich immer wieder gerne „The Great Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Die Verfilmung mit Leonardo Di Caprio fand ich unmöglich, die mit Robert Redford ist ganz gut. Mir gefällt die Idee mit dem grünen Licht am Ende des Piers.

Fandoms – Autoren von denen ihr jedes Buch kaufen müsst

Jedes, aber absolut jedes Buch kaufe ich von Jodi Picoult. Sie ist in Deutschland vermutlich am besten bekannt als Autorin von „Das Leben meiner Schwester“, ich finde allerdings, dass das nicht ihr bestes Buch ist. An ihren Romanen begeistert mich, dass sie wahnsinnig gut und tief recherchiert. Jedes Buch hat ein tiefgründiges Thema, um das eine Geschichte gebaut ist. Ich lerne in jedem Buch Neues nebenher, quasi durch Osmose. Daher gefiel mir „Lone Wolf“ extrem gut, denn ich hatte mich vorher ehrlich gesagt kaum mit Wölfen auseinander gesetzt. Heftig fand ich, dass sie es in „19 Minutes“, einem Buch, in dem es um einen Amoklauf in einer Schule geht, geschafft hat, eine gewisse Empathie für den Täter zu erzeugen. Das hat mich ziemlich angeekelt – zeugt aber von einer guten Autorin.

Lieblingsreihe – wenn ich nur daran denkt, kommt ihr ins Schwärmen

Meine absolute Lieblingsreihe war die Sturmzeit-Trilogie von Charlotte Link. Auch von ihr habe ich fast alles gelesen. Sturmzeit war mein erstes Buch von ihr und man sieht an den Leserillen, wie sehr ich es geliebt habe. Dass es diese Bücher jetzt nochmal neu gibt finde ich zwar etwas verwunderlich, aber wenn andere Leser diese drei Goldstücke dadurch entdecken, freut mich das.

Verlagsliebe – von welchem Verlag habt ihr die meisten Bücher

Ich lese nach Autoren oder Geschichten, nicht nach Verlagen. Aber damit es im Regal einheitlich und hübsch aussieht, habe ich bei deutschen Büchern ganz viel Goldmann und bei englischen ganz viel Hodder & Stoughton.

Heartbreaking – welches Buch hat euch weinen lassen

So richtig geschluchzt habe ich bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Das hatte ich auf Facebook bei einer amerikanischen Freundin gesehen und sofort bestellt. Als ich mit einer fiesen Nasennebenhöhlenentzündung im Bett lag, habe ich Seite um Seite verschlungen, gelacht und geheult. John Green kann was.

Auch bei „Das Erbe der Rosenthals“ von Armando Lucas Correa gab es dicke Krokodilstränen. Ein sehr gutes Buch, das auf allzu vielen wahren Begebenheiten beruht. Wenn jemand übrigens einen heißen Tipp hat, wie ich an das Buch Heimatlos auf hoher See“ von Gustav Schröder, dem Kapitän der St. Louis, komme (erschienen in Berlin 1949), bin ich Euch auf ewig dankbar.

Must Haves – welchem Buch hibbelt ihr so richtig entgegen

Ich freue mich riesig auf „Her Pretty Face“ von Robyn Harding. Von der kanadischen Autorin habe ich „The Party“ [Rezension] verschlungen – also wird mich ihr zweites Buch im Kanada-Urlaub im Herbst begleiten. Leider gibt es beide Bücher noch nicht in Deutschland – und wenn ich mich nicht täusche, hat The Party noch nicht mal einen Verlag. Wirklich schade!

Außerdem gibt es bald wieder neues Lesefutter von Jodi Picoult: „A Spark of Light“ erscheint Anfang Oktober.

Zeigt euer Fan Merch – was habt ihr an Kerzen, Funkos, Lesezeichen passend zu Büchern

Fan-Kram habe ich nur für die Avengers-Filme, zu Büchern zünde ich mir je nach Stimmung bestimmte Kerzen an und mache es mir mit eine großen Tasse Kaffee oder heißer Schokolade auf meinem Lesesessel bequem.

Serienjunkies – habt ihr auch diese Leidenschaft neben dem Lesen?

Oh ja! Ich liebe US-amerikanische Polit-Serien. Die sieben Staffeln von „The West Wing“ von Aaron Sorkin habe ich mehrfach gesehen: Eine Dozentin für amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik meinte mal zu mir, dass die Serie alle Abläufe in Washington, DC perfekt erklärt. Und sie hatte Recht.

Aktuell schauen mein Freund und ich „Scandal“ von Shonda Rhimes. Auch wenn die inhaltlich nicht so detailgetreu ist wie andere Serien, ist sie doch unterhaltsam und spannend.

Und wer lieber was Kanadisches mag, dem lege ich „Bomb Girls“ von Michael MacLennan und Adrienne Mitchell ans Herz. Darin geht es um vier Frauen, die im Zweiten Weltkrieg in einer kanadischen Munitionsfabrik arbeiten. Die Serie ist super, leider gibt es davon nur zwei Staffeln.

Bücher mit wichtiger Message

Dazu zähle ich auf jeden Fall wieder eines von Jodi Picoult: „Small Great Things“. Ich habe das vor etwas über einem Jahr gelesen, als in Virginia die amerikanischen Neo-Nazis demonstrierten. Das Buch ist schockierend und traurig – und leider ja eben sehr zeitgemäß. Darin geht es um Vorurteile generell aber auch um aktiven und passiven Rassismus in den USA.

Euer absoluter Geheimtipp

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Vor einigen Monaten habe ich „Mandeljahre“ [Rezension] von Katrin Tempel entdeckt. Darin geht es um eine Kaffeedynastie in Bad Dürkheim. Das fand ich gut. „Mandeljahre“ führt von 1907 bis in die Nachkriegszeit. Besonders gut gefiel mir, dass die Geschichte tatsächlich an wahre Begebenheiten in Bad Dürkheim mit den dortigen Kaffeeröstereien Quieta und DüKa angelehnt ist. Die Geschichte ist spannend aber dennoch leicht geschrieben.

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4 Gedanken zu “Let’s talk about books: Blogparade

  1. Eine interessante Auswahl 🙂 „Der große Gatsby“ hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn es nicht zu den absoluten Lieblingen gehört. Die sind für mich alles von Shakespeare, „Das Parfum“ von Patrick Süskind, „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende und „Sara, die kleine Prinzessin“ von Frances Hodgson Burnett.

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    • Danke!
      Ich habe in der Schule viel Shakespeare gelesen, das gefiel mir zum Großteil auch. Aber ich weiß nicht, ob es reichen würde, um auf die sprichwörtliche einsame Insel mitzukommen.
      „Sara, die kleine Prinzessin“, hatte ich ja ganz vergessen! Das habe ich als Kind geliebt. Und die Botschaft dahinter finde ich bis heute wichtig – keinen Unterschied beim Benehmen dem Geschäftsführer oder der Putzfrau gegenüber zu machen.

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